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Für verzinsliche Wertpapiere werden die Begriffe festverzinsliche Anleihen, festverzinsliche
Wertpapiere, Renten, Obligationen und Schuldverschreibungen oft synonym verwendet.
Der Anleihensmarkt bei der SIX Swiss Exchange umfasst alle klassischen Forderungsrechte: vom Straight
Bond (klassische Anleihensobligation) bis zum Convertible Bond (Wandelobligation).
Anleihen werden i.d.R. immer in Prozent notiert, d.h. hier wird im Gegensatz zu den Aktien
nicht in Stück gehandelt, sondern in Nominalwerten. Die Kurse werden immer in Prozent angegeben.
Sie sind mit einer festen Verzinsung ausgestattet und haben eine vorgegebene Laufzeit sowie Form
der Tilgung. Der Käufer ist also Gläubiger, während der Emittent in den meisten Fällen Schuldner
ist. Als Vermögensanlage können Anleihen prinzipiell auf zwei Arten Ertrag bringen: zum einen in
Form von Zinszahlungen des Emittenten, zum anderen in Form von Wertsteigerungen.
Die Anleihe ist ein in Teilbeträge aufgeteiltes Grossdarlehen auf
einheitlicher Rechtsgrundlage. Der Kapitalgeber hat Anspruch auf Rückzahlung und
Verzinsung des zur Verfügung gestellten Kapitals gemäss den Anleihensbedingungen.
Der Schuldner haftet in der Regel mit seinem gesamten Vermögen für die eingegangenen
Verbindlichkeiten. Dem Schuldner dienen Anleihensobligationen dazu, sich langfristiges
und im Vergleich zu Bankkrediten billigeres Kapital zu beschaffen. Der Anleger hat eine
leicht realisierbare und - im Vergleich zu Beteiligungsrechten - stabile Kapitalanlage.
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